"Dokumentarfilm ist die Predigt in der Kirche"

GOOD ENOUGH PARENTS

In GOOD ENOUGH PARENTS nimmt der Regisseur Domenik Schuster seine eigene Vaterschaft als Anlass, um sich mit alten Mythen und Erziehungsweisheiten auseinander zu setzen, die ihn im Leben mit seinen Kindern begleiten. Denn auf die Frage: "Was brauchen Kinder?" hat jede Elterngeneration ihre eigenen Antworten gefunden. Welche davon sind es wert, sie zu behalten? Und von welchen müssen wir uns dringend verabschieden? Die Geschichte unserer Glaubenssätze darüber, was Kinder stark macht, ist auch eine Geschichte der Gewalt gegen Kinder. "Du sollst dein Kind nicht verwöhnen!", "So wird dein Kind doch nie selbstständig!" und "Man muss ein Baby doch auch mal schreien lassen!" - diese Sätze sind keine Lappalien. Die Bindungstheorie zeigt ganz deutlich, dass Nähe ein Grundbedürfnis unserer Kinder ist - und der Entzug selbiger gefährlich. Doch genau das passiert immer noch. Sowohl im Elternhaus - als auch in Einrichtungen, die strukturell nach aktuellen Studien zum Großteil nicht in der Lage sind, Kinder bedürfnisgerecht zu betreuen und sich zunehmend auf kognitive Frühforderung fokussieren - schon bei den jüngsten. Man sagt, es brauche ein Dorf, um ein Kind großzuziehen. Wie wollen wir dieses Dorf gestalten? 

Deutschland 2021 | Dokumentarfilm | digital | Farbe | 61 Min.

 

Regie, Buch, Producer: Domenik Schuster
Producer: Leonhard Hollmann

Kamera: Markus Lauterbach, Felix Spröde

Montage: Domenik Schuster, Simon Möller

Ton: Juhann Niegl, Ludwig Fiedler

Animation: Benedikt Toniolo

Tonmischung: Juhann Niegl

Produktion: Hollmann Produktion

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STILLER KAMERAD

Viele Soldaten kehren von ihren Kriegseinsätzen mit einer postraumatischen Belastungssttörung zurück. In sensiblen Bildern erzählt der Dokumentarfilm von drei Soldaten, die nach dem Scheitern herkömmlicher Behandlungsmethoden auf die Hilfe durch eine pferdegestützte Therapie hoffen. Damit wirft er einen intimen Blick in die Gefühlswelt der Patienten und ihr Bemühen, mit den Dämonen ihrer Vergangenheit umzugehen.

Deutschland 2017 | Dokumentarfilm | digital | Farbe | 88 Min.

 

Regie, Buch, Producer: Leonhard Hollmann
Kamera: Domenik Schuster, Leonhard Hollmann, Johannes Greisle

Montage: Lena Köhler

Musik: Sebastian Schmidt

Ton: Elisabeth Sommer, Ludwig Müller, Kuan-Chen Chen, Adrian Lorenz

Produktion: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Hollmann Produktion

Verleih, Weltvertrieb: Rushlake Media GmbH

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IM SCHATTEN DES SARKOPHAGS

Die Dokumentation "Im Schatten des Sarkophags" ist eine bewegende Zusammenstellung von Impressionen, Erfahrungen und Einblicken in das Leben der Menschen in Tschernobyl/Ukraine.

Im Oktober 2008 machten sich zwei junge Menschen aus Hamburg auf den Weg in die Ukraine, um Antworten auf eine Frage zu finden: Warum leben noch heute Familien in den verstrahlten Gebieten von Tschernobyl, obwohl sie sich damit enormen gesundheitlichen Risiken aussetzen?

Auf ihrer 9-tägigen Reise lernen Alexander Fuchs und Leonhard Hollmann das Alltagsleben von Menschen in den kontaminierten Zonen kennen. Durch die Gastfreundschaft der einheimischen Bevölkerung kommen auch sie mit dort angebauten Nahrungsmitteln in Berührung. In der für Menschen eigentlich vollständig gesperrten 30 km-Sperrzone um den Reaktor treffen sie auf eine sogenannte "Rückkehrerin", die trotz Warnungen durch die Behörden wieder in direkter Nähe zum Reaktor lebt. Zum Abschluss ihrer Reise haben Alexander Fuchs und Leonhard Hollmann vielfältige Eindrücke gewonnen und auch die ein oder andere Antwort auf die eingangs gestellte Frage finden können - auch wenn es wohl keine "universelle" Antwort gibt.

Deutschland 2009 | Dokumentarfilm | digital | Farbe | 38 Min.

 

Regie, Buch, Producer: Leonhard Hollmann
Kamera: Leonhard Hollmann

Montage: Leonhard Hollmann

Musik: Christopher Freiburg

Ton: Eduard Bergeest

Produktion: Hollmann Produktion